William Kessler verantwortet seit sechs Jahren das operative Geschäft bei teamware – Produkte, Projekte, Hosting. Das Unternehmen gibt es seit über 30 Jahren, und der Name kommt tatsächlich aus dem Sport. In dieser Folge spricht er mit Thomas über eine Unternehmenskultur, die Menschen konsequent vor Fachkompetenz stellt, über Bewerbungsgespräche, die sich anfühlen wie ein erstes Date, und darüber, warum Deutschland dringend seinen Erfindergeist wiederentdecken muss. Die drei Säulen von teamware: Proaktivität, Offenheit, VerantwortungsbewusstseinStatt nur auf den Lebenslauf zu schauen, bewertet teamware Kandidaten danach, ob sie proaktiv Veränderungen anstoßen, offen für Feedback und neue Perspektiven sind und echtes Verantwortungsgefühl mitbringen. Williams Überzeugung: Wer diese drei Werte lebt, kann sich jedes fachliche Wissen aneignen. Bewerbungsgespräche à la TinderJa, richtig gelesen. teamware nutzt Fragen aus Dating-Portalen im Recruiting: „Was ist dein Lieblingstier und warum?" oder „Mit wem würdest du einen Tag verbringen – tot oder lebendig?" Klingt ungewöhnlich, verrät aber enorm viel darüber, wie jemand tickt und mit Situationen umgeht. Thomas kontert mit seiner Lieblingsfrage: „Was ist deine Lieblingsdroge?" – die Reaktion allein sagt alles. Farbtypen statt Organigrammteamware arbeitet mit dem Vier-Farben-Modell (rot, blau, grün, gelb), um Persönlichkeitstypen im Team sichtbar zu machen. Bei einem After-Work-Event bekamen alle Sticker mit ihren Farben aufs T-Shirt. Das Ergebnis: Mehr Verständnis füreinander, weniger Kommunikationskonflikte. William selbst? Ro...